• Projekt
    Stiftsgymnasium Schlierbach

  • Architekt
    Planung: F2 ARCHITEKTEN ZT GMBH
    Fassadengestaltung: Büro für Gestaltung Gerald Lohninger

  • Bauherr
    Schulverein Stiftsgymnasium Schlierbach

  • Produkt
    100 m² Design-Planum
    200 m² Planum-Fassade in bronze metallic

  • Verarbeiter
    Rudolf Schmidhofer GmbH

  • Fotos
    Muster: © Fassadengestaltung Gerald Lohninger

Fassade in Bewegung

Das Highlight im stilvollen barocken Ambiente des Stiftsgymnasiums Schlierbach ist der Neubau einer modernen Sporthalle. Das Gebäude besticht durch seine Architektur, bei der das Fassadensystem DOMICO Design-Planum als Stil-Element zum Einsatz kam.

Das Gymnasium Schlierbach ist eine katholische Privatschule und bietet beste Voraussetzungen für den Übertritt an eine Universität, Fachhochschule oder Akademie sowie eine gute Basis für das Berufsleben. Schulerhalter der 1925 gegründeten Bildungsstätte ist der Schulverein Stiftsgymmnasium Schlierbach. Das Gymnasium ermöglicht aufgrund seiner überschaubaren Größe mit rund 550 Lernenden sowie 60 Lehrenden eine individuelle Betreuung und ein familiäres Klima. Das Potenzial der Kinder und Jugendlichen optimal zu fördern und den individuellen Anlagen Entfaltung zu bieten, steht im Zentrum des pädagogischen Konzepts. Hierzu zählen auch die sportlichen Interessen, die Schülerinnen und Schüler in der neu errichteten modernen Sporthalle ausleben können. Hier finden ein abwechslungsreicher Sportunterricht, Gesundheitserziehung und Sportwettbewerbe statt. Der Neubau bietet neben der modernen Sporthalle auch Funktionsräume für Naturwissenschaften, Informatik, Kunst und Musik. Er besticht durch seine moderne Architektur, die ideal mit dem historischen Barock des anderen Schulgebäudes harmoniert. Künstlerisch gestaltet wurde die Fassadenbekleidung auf Grundlage des Fassadensystems Planum von DOMICO. Dies zeichnet sich durch eine ebene Oberfläche der Profile und Deckbreiten bis 800 mm aus. Sie geben Wandflächen eine beeindruckend großzügige Linie. Die unterschiedlichen Profilbreiten und Verlegemöglichkeiten sorgen für Vielfalt in der Gestaltung, auch in Kombinationen mit anderen DOMICO-Profilen.

Punktraster eines Läufers
Bei der Bekleidung der Sporthallenfassade kam das System Design-Planum von DOMICO zum Einsatz – eine Weiterentwicklung des bewährten Planum-Profils. Ein innovatives Perforierungssystem ermöglicht es, jedes gewünschte Bild, Logo oder einen Schriftzug in die Planum-Fassade zu projizieren. Damit eröffnen sich individuelle Gestaltungsmöglichkeiten und vor allem die wirtschaftliche Umsetzung eines Corporate Brandings in der Gebäudehülle. Jede Fassade wird damit zu einem Unikat. Mit unterschiedlich großen Lochungen, farbiger Untersicht, indirekter Beleuchtung kann die Fassade an die individuellen Wünsche angepasst werden.

Diese Möglichkeit machten sich die zuständigen Planer der F2 ARCHITEKTEN ZT GmbH zu Nutze. Zusammen mit dem Büro für künstlerische Gestaltung Gerald Lohninger setzten sie die Bewegungsstudie eines Läufers um, die der Künstler wie folgt beschreibt: „Der Turnsaal ist ein Bewegungsraum. Bewegung ist die Änderung des Ortes eines Objektes – im Turnsaal eines Subjektes. Ein typischer Bewegungsakt im Turnsaal ist das Laufen. Diese Subjekt-Ortsveränderung ist Thema der Gestaltung an der Fassade – und auch davor: Ausgehend von fotografischen Bewegungsstudien wurden diese vereinfacht und in der Folge in einen sehr groben Punktraster umgewandelt. Dieser bewirkt, dass das Motiv aus der Ferne problemlos „lesbar“ ist. Bewegt man sich in die Nähe, wird die Anordnung der Punkte jedoch zunehmend abstrakt.“

Vom Entwurf zur Montagereife
Aus dem künstlerischen Entwurf entstand eine CAD-Planung, die bei DOMICO in maschinenlesbare Daten umgewandelt wurde. Hightech-Stanzmaschinen projizierten die individuellen Lochungen auf die Aluminiumbleche, die bis zur Montagereife noch weiter bearbeitet werden müssen. Für die fach- und werkstoffgerechte Montage der künstlerischen DOMICO-Fassadenelemente sorgte der erfahrene Fachverlegebetrieb Rudolf Schmidhofer GmbH aus Altenfelden. Hierbei war ebenso viel Präzision gefragt wie bei der Fertigung.

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