• Projekt
    Neubau Produktions- und Bürogebäude

  • Architekt
    RRP - Roland Richter & Partner GmbH

  • Bauherr
    Quittenbaum GmbH

  • Produkt
    2.200 m² Domitec, RAL 7024
    1550 m² RAL 7022 matt, RAL 9010 matt, RAL 9002

  • Verarbeiter
    Mayer + Tausendfreund GmbH

  • Fotos
    Quittenbaum GmbH
    RRP - Roland Richter & Partner GmbH

Um den hohen Anforderungen ihrer Auftraggeber auch in Zukunft stets gerecht werden zu können, beschloss die Quittenbaum GmbH den Neubau eines zweiten Werks, das die geforderten Kapazitäten sicherstellt und im Notfall vollständig unabhängig von Werk 1 funktionieren kann. Dafür sollten alle Nutzungsbereiche, die für die Produktion und Qualitätssicherung der Stanzteile, welche überwiegend in der Automobilindustrie eingesetzt werden, unter einem Dach vereint und sinnvoll zueinander angeordnet werden. Dadurch entstand auf ca. 2.250m² ein zweigeteiltes Gebäude, welches überwiegend in Stahlbeton-Massivbauweise verwirklicht wurde. Im vorderen Gebäudeteil befindet sich der Verwaltungstrakt inklusive Qualitätssicherung und Werkzeugbau, während im hinteren Bereich die Produktion angesiedelt ist.

Das Erscheinungsbild des neuen Gebäudes, sollte sich sowohl an der traditionellen Bauweise in der Region orientieren – Satteldach mit Dachüberstand – als auch die Philosophie des Unternehmens, welches für hohe Qualität und Fortschritt steht, nach außen tragen. Auch die Tatsache, dass es sich beim Bauherrn um einen metallverarbeitenden Produktionsbetrieb handelt, sollte sich in der Fassade widerspiegeln. Da wir als Architekturbüro schon öfter mit Domico-Produkten gearbeitet haben, wussten wir, dass die Planum-Fassade und das Domitec-Dach alle, vom Bauherrn geforderten Qualitäten, in sich vereinen. Deshalb fiel die Wahl schon sehr früh im Projekt auf diese Produkte.

Auch die Farbgestaltung orientiert sich an den oben genannten Grundsätzen und interpretiert die in der Region traditionellen Fassaden, welche meist aus hellen, strukturierten Putzflächen und dunklen Holzschalungen bestehen, mithilfe der Planum-Fassade in zeitgenössischer Weise. Durch diesen Kontrast werden die unterschiedlichen Nutzungsbereiche nach außen hin sichtbar gemacht. So ist die Fassade des östlichen Verwaltungstrakts in Reinweiß matt mit Grauweißen Akzenten sehr hell gehalten, während sich die Produktionshalle in Schwarzgrau matt, stark davon abhebt.

Für eine gute Sichtbarkeit des Unternehmens am neuen Standort, wurde das Firmenlogo – angebracht an der Ostfassade – mithilfe eines architektonischen Rahmens, welcher durch das Zusammenspiel aus der Auskragung im Obergeschoss und dem Dach entsteht, inszeniert. Dadurch ist es von der vorbeiführenden Bundesstraße aus, sowohl bei Tag als auch, dank eingebauter Beleuchtung, bei Nacht, gut erkennbar.

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