• Projekt
    Kasberger Waschpark Kollerschlag

  • Architekt
    DI Gottfried Haydtner
    DI Richard Egger

  • Bauherr
    Kasberger GmbH

  • Produkt
    220 m² PL27

  • Verarbeiter
    Rudolf Schmidhofer GmbH

  • Fotos
    Foto Stöbich

VORGESCHICHTE
Die Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber, der Firma Mazda Kasberger aus Peilstein begann bereits vor einigen Jahren. Die Eigentümer, Wilfried und Romana Kasberger, planten eine Erneuerung beziehungsweise Erweiterung des bestehenden Gebäudekomplexes. Wir, das Planungsteam Haydtner/Egger, konnten sie für eine Mischung aus Erweiterung der Werkstatt sowie einem kompletten Neubau für den Ausstellungsbereich gewinnen. Bei der Autoausstellungshalle wurden von uns Domico-Planum Fassadenelemente beschichtet DB 600 im Bereich der Attika sowie Dachauskragungsuntersicht vorgeschlagen und auch eingebaut.

PROJEKT
Im Jahr 2016 trat die Firma Kasberger neuerlich mit einem Planungs- und Bauleitungsauftrag an uns heran. Der Auftraggeber betreibt, neben dem oben genannten Betrieb, zusätzlich in Kollerschlag (OÖ/Mühlviertel) seit Jahren eine gut eingeführte Tankstelle in Grenznähe zu Deutschland. Der Wunsch war, am noch ungenutzten Grünbereich des Grundstücks der Tankstelle, eine Auto-Waschanlage mit zwei zusätzlichen Freiwaschplätzen zu planen beziehungsweise zu errichten.

PLANUNG & AUSFÜHRUNG
Im Zuge der ersten Kontaktaufnahme mit der Gemeinde bezüglich des Projekts hat es seitens der Behörde einen Hinweis gegeben, dass diese Baufläche vor Jahren – es war eine Mulde – aufgeschüttet wurde und daher mit schlechtem Baugrund zu rechnen sei. Vor Baubeginn wurde daher unsererseits ein Auftrag für eine Bodenuntersuchung gegeben. Daraus resultierend wurde die Planung so angelegt, dass mit 16 duktilen Pfählen das Bauvorhaben standsicher errichtet werden konnte. Das Gebäude besteht aus der Autowaschhalle und einem, in die Gebäudekubatur integrierten, Technikraum. Hier sind die gesamten haustechnischen Anlagen für die Wasch- und die Heizanlage der Bodenheizung für Halle und Freiwaschplatz untergebracht. Das Gebäude wurde auf einer Stahlbetonbodenplatte aufgebaut. Die Wände sind aus Stahlbetonelementen gefertigt. Da das Objekt als freistehendes Solitär gut einsehbar platziert ist, wurde neben der hochwertigen technischen Ausrüstung, auch auf die architektonische Gestaltung großes Augenmerk gelegt. Dem Bauherrn wurde eine Domico Fassade – Typ Planum – vorgeschlagen. Mit der Schrägstellung der beiden Fenster in der Waschhalle waren Gestaltungsmöglichkeiten in der Fassadenausgestaltung gegeben. Der Farbvorschlag der Fassadenelemente wurde vom Bauherrn sehr begrüßt. Die Farbgebung als zusätzliche Signalwirkung sollte additional „Präsenz“ erzeugen. Der Fassadenaufbau ist wie in den Details dargestellt durchgeführt worden und entspricht damit beinahe exakt dem planerischen Konzept. Die grundsätzliche Verlegungsrichtung sind waagrechte Bahnen, stumpf gestoßen. Mit den „gekippten“ Fenstern wurde eine zusätzliche, schräg gestellte, Plattenteilung eingeführt, welche auch über die angrenzenden Fassadenflächen gezogen wurde. Im überdachten Bereich der Zugangstüren zu Waschhalle und Technikraum wurde außerdem auch noch eine Untersichtsverlegung angewendet.

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