..
Menu
Kontakt
DE
DOMICO Dach-, Wand- und Fassadensysteme KG
Kreatives Bauen mit Metall
Salzburger Straße 10
4870Vöcklamarkt
Zentrale Österreich

Gewinner 2018

Int. DOMICO Architekturpreis DOMIGIUS 2018

Sie sind hier: DOMIGIUS / Gewinner 2018
Dienstag, 16. Oktober 2018
Herausragende Architektur macht keine Kompromisse

Dass herausragendes Design, technische Perfektion und wirtschaftliche Bauweise keine Widersprüche sind, zeigt der internationale Architekturpreis DOMIGIUS. 

Metall in seiner schönsten Form

Seit 1994 vergibt DOMICO als Hersteller von Dach-, Wand- und Fassadensystemen aus Metall einen Architekturpreis. Diese Auszeichnungen werden für herausragende Bauwerke verliehen, die mit Produkten von DOMICO realisiert wurden. Damit werden die kreativen und zukunftsweisenden Leistungen der Architektur und die vielfältigen und nachhaltigen Anwendungsmöglichkeiten der Produkte gewürdigt.

DOMIGIUS 2018 – Die Preisträger

Insgesamt wurden 34 Projekte von Architekten und Planern zum Architekturpreis eingereicht. 

Die Jury stellte sich am 14. September 2018 der schwierigen Aufgabe, aus den hochwertigen Einreichungen jene Objekte herauszufinden, die den Beurteilungskriterien im besonderen Maße entsprechen und beispielgebend sind. 

Diese ausgezeichneten Bauten müssen nicht nur den Forderungen nach hohen architektonisch-künstlerischen Werten, wie Form und Design, gerecht werden – sondern auch technische Details, materialgerechte Gestaltung und Funktionalität 

Die Bekanntgabe der Juryentscheidung und die Auszeichnung der Architekten und Planer erfolgten noch am gleichen Abend bei der DOMICO-GALA in der Scalaria in St. Wolfgang. Die Preise wurden von Josef Hummer (DOMICO KG) und Mag. Doris Hummer (DOMICO KG) sowie dem Juryvorsitzenden DI Karl Cerenko (Architekt & Baufachjournalist) an folgenden Gewinner überreicht: 

 

1. Preis: archinauten | dworschak+mühlbachler architekten zt gmbh - Feuerwache Nord Linz

2. Preis: Redle Architekten - HERRMANN GmbH, Leutkirch

3. Preis: Arch. DI Ludwig Kofler - kofler architects - Tankstelle und Studentenheim, Innsbruck

Preisdotierung

Der Int. DOMICO Architekturpreis ist mit einem Preisgeld von insgesamt 20.000 € dotiert. Die ersten drei Plätze erhalten darüber hinaus den „DOMIGIUS“.

1. Preis: Feuerwache Nord - Linz

archinauten | dworschak+mühlbachler architekten zt gmbh
Produkt: Planum-Fassade, 1550 m2, teilweise perforiert, RAL 9006, RAL 9007

Das Bestandsgebäude aus den 70er Jahren entsprach in funktionaler und energetischer Hinsicht nicht mehr den Standards moderner Feuerwehrhäuser. Eine leistungssteigernde Sanierung sollte überdies eine angemessene zeitgemäße Architektursprache verfolgen. Unter dieser Maxime wurden neben diversen Zubaumaßnahmen alle Fenster erneuert und die Außenhaut rundum thermisch saniert. Als besonderes Ziel der Sanierungsmaßnahmen galt der Anspruch, dem Gebäude eine neue architektonische Identität zu geben. Dies wurde mittels einer neuen zeitgemäßen Außenhaut im wörtlichen Sinne erreicht. Die zum Teil perforierten Planum-Elemente verhüllen den Altbestand wie ein Vorhang, der zum Teil die bestehenden Strukturen der Altfassade bei Tag erahnen lässt. Bei Nacht und beleuchteten Fenstern werden sie wieder sichtbar und geben dem Gebäude wiederum eine andere formale Struktur.

Erreicht wird die überzeugende architektonische Wirkung durch die Teilperforation der metallenen Außenhülle, die sich, je nach Funktion im Gebäudeinneren, mit drehbaren Elementen öffnen lässt. Insgesamt formt die in individueller Passung, Form und farblicher Modulation geschickt variierte Fassade einen homogenen ruhigen Baukörper, der in nichts mehr an die vormalige Feuerwache erinnert. Die Jury wertete dieses Objekt als ganz besonders gelungenes Beispiel für die in diesem Wettbewerb vermehrt eingereichte Bauaufgabe Bestandssanierung.

Hier finden Sie die Projekt Präsentation Teil1 Teil2

2. Preis: Neubau HERRMANN GmbH, Leutkirch (DE)

Redle Architekten
Produkt: Planum-Fassade, 2200 m2, RAL 7021, RAL 7021 matt, RAL 7016

Mit seinen quadratischen Maßen von rund 50 Metern Länge und Breite sowie einer Höhe von 13,5 Metern erreicht das neue Industriegebäude bauliche Dimensionen, die ihr Umfeld oftmals optisch zu sprengen drohen. Dies zu verhindern ist eine sehr anspruchsvolle Bauaufgabe.

Auf den ersten Blick beinahe spielerisch, in Wirklichkeit allerdings mittels intensiver Gestaltplanung reduziert die Außenhülle den voluminösen Quader durch die findige Variation von Standardelementen der Planum Fassade. In einem spannenden Wechsel von Fassadenrasterung und modulierter Farbigkeit nehmen die dadurch kleinteilig wirkenden Flächen dem großen Volumen die Massigkeit. Dabei sorgt eine konsequent um das Gebäude geführte horizontale Dreiteilung in Verbindung mit einer Einschnürung im oberen Fassadendrittel für eine optische Reduktion der Gebäudehöhe. Die betreffende Fuge wird nachdrücklich betont durch den Seitenversatz der unteren und oberen Planum-Elemente. Überhaupt halten die meisterhafte Variation von Breite und Farbigkeit der Paneele das Betrachterauge in Bewegung, wodurch sich die Gebäudedimension der statischen Gesamterfassung in gewissen Grenzen entzieht. Als in der Tat herausragender Blickfang der Fassade wirkt der schneeweiße Firmenschriftzug, dessen Lettern vor der dunkleren Fassade wie herausgestanzt wirken.

Neben der insgesamt vortrefflichen technischen Fassadenausführung wurde mit diesem Detail in gemeinsamer Abstimmung zwischen allen Beteiligten eine besondere Perfektion erreicht.

Hier finden Sie die Projekt Präsentation Teil1 Teil2

3. Preis: Neubau Tankstelle und Studentenheim, Innsbruck (AT)

Arch. DI Ludwig Kofler - kofler architects
Produkt: Planum-Fassade, 1300 m2, RAL 7021

Auf dem Grundstück einer bestehenden Tankstelle wurde durch Zubau eines 4-geschossigen Neubaues zeitgemäßer Wohnraum für insgesamt 85 Studierende geschaffen. Durch diese Nutzungserweiterung erhält der Ort eine gänzlich neue und in ihrer Außen- und Fernwirkung signifikante Architekturqualität. Auffällig an der äußeren Gebäudegestalt ist ein Knick in der Längsfassade. Er entsteht auf beiden Längsseiten durch zwei X-förmig kombinierte, in Massivbau erstellte Baukörper. Dadurch bilden sich in der Gebäude-Gesamtstruktur zwei asymmetrische Innenhöfe mit hoher Raumqualität aus, die sich in den Kopfbereichen des Komplexes zur Landschaft hin öffnen. In diesem Innenbereich befinden sich auch jeweils die Flure für die nach Osten und Westen sich orientierenden Wohnbereiche.

Charakteristisch für die Gesamtarchitektur ist die gerasterte Lochfassade und der dunkle Farbton, der einen spannenden Kontrast zum Corporate-Identity-Grün der Tankstelle herstellt. Deren eigene Gestaltung folgt im übrigen sehr der tradierten Tankstellenarchitektur mit schlankem, weit auskragendem Dach und formal korrelierenden Stützen. Seine Eigenheit mit individuellem Charakter erhält der Gebäudekomplex prinzipiell durch den funktionalen Kontext und im Speziellen durch die im 90-Grad-Winkel ausgestellten fixen Fensterläden. Sie dienen nicht nur dem Schallschutz sondern vermitteln der Fassade auch eine zusätzliche dreidimensionale Komponente.

 

Hier finden Sie die Projekt Präsentation

Alle Einreichungen zum Int. DOMICO Architekturpreis DOMIGIUS finden sie hier.